Die Stimme der Möbellogistik

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. vertritt seit 140 Jahren die Interessen der Möbelspediteure in Deutschland. Zu den rund 800 Mitgliedsunternehmen zählen Umzugsspediteure, Spediteure von EDV und Medizintechnik, Kunstspediteure und Neumöbellogistiker. Jedes AMÖ-Mitglied ist unmittelbar Mitglied in einem von 18 regionalen Landesverbänden, der für die persönliche vor-Ort-Betreuung sorgt.

Das oberste Organ zur Willensbildung in der AMÖ ist die Delegiertenversammlung. Dort sind die Mitgliedsverbände entsprechend der Zahl ihrer Mitgliedsunternehmen durch gewählte Delegierte vertreten. Das Gremium kommt einmal im Jahr im Rahmen der AMÖ-Jahrestagung zusammen.

Zwischen den Delegiertenversammlungen tagt zweimal im Jahr der AMÖ-Gesamtvorstand, der Beschlüsse fassen und Empfehlungen an die Delegiertenversammlung aussprechen kann. Im Gesamtvorstand sind die Mitgliedsverbände mit je einer Stimme durch ihre Vorsitzenden vertreten.

AMÖ-Spediteure zeichnen sich aus durch hohe fachliche Kompetenz! Sie bieten einen umfassenden, zuverlässigen und kundenorientierten Service. Sie handeln verantwortungsvoll gegenüber Umwelt und Gesellschaft. Kompetenz und Selbstbild der AMÖ spiegelt sich im Claim "Die Stimme der Möbellogistik!" wieder. AMÖ-Umzugsunternehmen finden sich im Claim "Wir sind Umzug!" wieder.

Um die im Wettbewerb mit Nicht-AMÖ-Mitgliedsunternehmen qualitäts- und kundenorientierte Dienstleistung Umzug nachhaltig durchzusetzen, vergibt die AMÖ an Mitgliedsunternehmen, die sich auf die Einhaltung bestimmter Standards verpflichten, das AMÖ-Zertifikat „anerkannter AMÖ-Fachbetrieb“. Im Rahmen einer Gruppen-Qualitätsprüfung wird jedes Jahr eine Auswahl der teilnehmenden Betriebe auf die Erfüllung der Qualitätskriterien von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle, der SVG Zert mit Sitz in Frankfurt am Main, überprüft. Die Unternehmen, die das AMÖ-Zertifikat erhalten haben, finden Verbraucher auf der kosten- und werbefreien Umzugsplattform www.umzug.org.

Sie sind noch kein Mitglied, möchten aber Teil der Verbandsgemeinschaft mit allen Rechten (und Pflichten) werden? Dann verschaffen Sie sich doch einen Überblick über die Leistungen der AMÖ für ihre Mitgliedsunternehmen - und lassen sich von unserem Angebot überzeugen.

Die AMÖ: Tradition und Fortschritt vereint

Das Gesicht der AMÖ hat sich in seiner bald 140-jährigen Geschichte zusehends verändert. Wenige andere Bundesverbände vereinen Tradition und Wandel, wie es wir mit unseren Landesverbänden und Mitgliedsunternehmen tun. Die Chronologie:

1881
Gründung des Vereins Deutsche Möbeltransportgesellschaft (DMTG) in Kassel

1886
Gründung des Internationalen Möbeltransport-Verbandes (IMTV) in Berlin

1900
Gründung der Centralstelle des Deutschen Möbeltransports in Berlin

1913
Zusammenschluss der DMTG, IMTV und Centralstelle des Deutschen Möbeltransports zur Tarif- und Interessengemeinschaft des Deutschen Möbeltransports (TUIG). Mit dem TUIG-Vertrag werden Tarifordnungen für den Fern- und den Nahverkehr erlassen, Usancen verabschiedet, ein Schiedsgericht gebildet und ein Telegrammschlüssel erstellt.

1932
Die TUIG wird aufgelöst. Die Fortführung erfolgt durch die Einzelorganisationen Centralstelle des Deutschen Möbeltransports und Deutsche Möbeltransport Gesellschaft sowie den Internationalen Möbeltransportverband.

1934
Verordnung über den organisatorischen Aufbau des Verkehrs und Zusammenlegung der vier überregionalen Möbeltransportorganisationen Centralstelle, DMG, IVBD und NITV (Neuer Internationaler Möbeltransport Verband) in der Fachgruppe Möbeltransport in der Reichsverkehrsgruppe Spedition und Lagerei

1945
Auflösung aller Verbände der gewerblichen Wirtschaft durch die Besatzungsmächte

1946
Bildung des Interzonenarbeitsausschusses des Möbeltransportgewerbes in Lübeck

1946
Beginn der öffentlichen Tarifgestaltung im Möbelverkehr in Abstimmung mit den Behörden in den Westzonen

1947
Gründung der AMÖ (Arbeitsgemeinschaft Möbeltransport) in Wiesbaden als selbständige Organisation mit Sitz in Lübeck.

1948
Gründung der Gruppe Internationaler Möbelspediteure (GIM) in der AMÖ

1959
Einrichtung einer Europäischen Kommission der nationalen Möbeltransportverbände<

1961
Aufstellung eines eigenen Tarifes für Nah- und Fernumzüge mit Kraftwagen

1965
Gründung der FEDEMAC (Fédération des Entreprises de Déménagements du Marché Commun) durch die nationalen Möbeltransportverbände Frankreichs, Belgiens, der Niederlande und der Bundesrepublik Deutschland in Brüssel

1966
Umbenennung der AMÖ in „Arbeitsgemeinschaft Möbeltransport – Bundesverband – e.V.“

1967
Aufstellung eines Sondertarifes für die Beförderung von neuen Möbeln („Handelsmöbel“)

1968
Umzug der AMÖ von Frankfurt nach Hattersheim am Main

1975
Einführung des „Rollenden Känguru“ als geschütztes Zeichen der in der AMÖ zusammengeschlossenen Möbelspediteure.

1975
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur Aufhebung der Kontingentierung für Umzugsverkehre

1994
Ende des Möbeltransporttarifes

1999
Umbenennung der AMÖ von Arbeitsgemeinschaft Möbeltransport – Bundesverband – e.V. in
„Bundesverband Möbelspedition (AMÖ) e.V.“

2005
Einführung der entfernungsabhängigen Autobahnbenutzungsgebühr (Lkw-Maut)
Gert Hebert wird neuer Präsident der AMÖ.

2006
Start des neuen Ausbildungsberufes Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice
Jubiläum 125 Jahre AMÖ und Umbenennung in Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V.

2009
Erstauflage der „MöLo – Internationale Fachmesse für Neumöbellogistik, Umzugsspedition und Dienstleistung“ in Kassel

2011
KRAVAG und AMÖ erarbeiten eine auf die Möbelspedition abgestimmt Versicherungslösung, eine Kombination aus Verkehrshaftungsversicherung und Betriebshaftpflicht in einer Police

2013
Die MöbelLogistik wird offizielles Verbandsorgan der AMÖ
Die Abgrenzungskampagne der AMÖ wird ergänzt durch eine stichprobenartige Überprüfung durch die SVG-Zert
Start der Zukunftsinitiative Möbellogistik (ZIMLog). Die Verbände der Möbelspedition, der Möbelindustrie und des Möbelhandels suchen gemeinsam nach neuen Wegen, um die Situation im Bereich der Neumöbellogistik zu verbessern.

2014
Inkrafttreten des Umsetzungsgesetztes zur Verbraucherrechte-Richtlinie: Die AMÖ veröffentlicht völlig neue Umzugsverträge und Geschäftsbedingungen

2016
Die AMÖ empfiehlt gemeinsam mit den Verbänden der verladenden Wirtschaft, DSLV und BGL, die Allgemeinen Deutschen Spediteursbedingungen (ADSp) 2017.

2017
Frank Schäfer wird neuer AMÖ-Präsident.

2019
Die Messe MöLo wird erstmals in Essen (NRW) veranstaltet.
Die neue Satzung der AMÖ wird beschlossen und eingetragen.