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Hattersheim, 1. Juli 2021 – Der zukünftige neue Hauptgeschäftsführer der AMÖ, Andreas Eichinger (43), hat seine Tätigkeit beim Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. in Hattersheim aufgenommen.

Eichinger verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Verkehrswirtschaft. Bereits während seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bremen war er für den Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen mit verkehrlicher Rahmenplanung befasst. Danach folgten Stationen an Universitäten und Instituten im In- und Ausland, bevor Eichinger zunächst bei der Fraport AG unter anderem mit strategischen Aufgaben und Verbands- und Gremienarbeit betraut war. In diesem Zusammenhang erfolgte auch eine Entsendung über mehrere Jahre zum europäischen Flughafenverband ACI Europe nach Brüssel. Darauf folgend war Eichinger Vice President Operational Planning bei der Fraport AG sowie Mitglied des Direktoriums der SESAR Deployment Alliance AISBL, einem Joint Venture, dessen Kernaufgabe die koordinierte Modernisierung des europäischen Luftverkehrs ist.

„Wir freuen uns, dass wir mit Andreas Eichinger eine überzeugende Persönlichkeit mit umfangreicher Verbandserfahrung und Kenntnis der Verkehrsbranche für die erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Verbandsarbeit gewinnen konnten“, so Frank Schäfer, Präsident der AMÖ. „Die Möbelspedition befindet sich, so wie die gesamte Wirtschaft und die Gesellschaft, mitten in einer Neuorientierung. Diese Phase wird Herr Eichinger mit neuen Impulsen in unserer Verbandsführung gestalten.“

Auch der zukünftige Hauptgeschäftsführer der AMÖ freut sich auf die neue Aufgabe. „Die AMÖ kann auf eine 140-jährige Geschichte zurückblicken, in der sich die Möbelspedition selbst und damit das Gesicht der AMÖ immer wieder verändert haben. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, die AMÖ als starken Verband zu positionieren, der - wie seine Mitglieder - viel Wert auf Qualität und Kundenorientierung legt. Auf dem Erreichten aufbauend gilt es jetzt, die AMÖ an den Zukunftsthemen der Branche auszurichten und so die Position der AMÖ und das Leistungsspektrum des Verbandes im Interesse der Mitglieder weiter zu stärken.“ Die Praxis der Möbelspedition kennt er aus eigenem Erleben: „Da ich selbst vielfach umgezogen bin, weiß ich, dass Umzüge mit großer Emotionalität und häufig auch Stress verbunden sein können. Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass die durch die AMÖ vertretenen Unternehmen alles tun, um die Umzüge für ihre Kunden so reibungslos und stressfrei wie möglich abzuwickeln. Diese konsequente Kundenorientierung imponiert mir."

Die Neubesetzung der Position des Hauptgeschäftsführers der AMÖ wurde erforderlich, da der bisherige Hauptgeschäftsführer der AMÖ, Dierk Hochgesang, den Verband Ende Oktober nach 20 Jahren auf eigenen Wunsch verlassen wird, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Andreas Eichinger wird sich zunächst intensiv in die Fachthemen einarbeiten, bevor er ab November die Position des Hauptgeschäftsführers übernehmen wird.

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Hattersheim, 19. Mai 2021 – Mitarbeitende in den Möbelspeditionen haben bei ihrer praktischen Arbeit regelmäßige unvermeidbare und täglich wechselnde Kundenkontakte. Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. fordert deshalb, diese Menschen besser zu schützen und ihnen noch vor der bundesweiten Aufhebung der Impfreihenfolge einen bevorzugten Zugang zur Corona-Schutzimpfungen einzuräumen.

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. fordert, die Beschäftigten in den Möbelspeditionen unverzüglich bei der Impfpriorisierung zu berücksichtigen – und das noch vor der für den 7. Juni 2021 angekündigten Aufhebung der Impfreihenfolge. „Das Personal in den Möbelspeditionen kommt regelmäßig und täglich wechselnd in engen Kontakt mit anderen Menschen, für die sie ihre Dienstleistungen erbringen, ob nun bei einem Umzug oder einer Möbelauslieferung – Tätigkeiten, die definitiv nicht aus dem Home-Office erledigt werden können“, stellt AMÖ-Hauptgeschäftsführer Dierk Hochgesang fest. „Es muss deshalb umgehend sichergestellt werden, dass diese systemrelevanten Beschäftigen vom Staat bei der Ausübung ihrer Arbeit nicht nur unterstützt, sondern auch geschützt werden. Schnellstmöglich – noch vor der generellen Aufhebung der Impfpriorisierung!“ Für das Personal bedeute das einen schnellen, direkten und verlässlichen Zugang zu Impfterminen. Dabei sollten schnellstmöglich auch die Betriebsärzte in das Verfahren eingebunden werden.

„Die Impfkampagne des Bundes hat an Geschwindigkeit gewonnen. Jede Impfung zählt“, so Hochgesang. „Eine Öffnung der Termine für die breite Öffentlichkeit aber führt zugleich zu einem Ansturm an die Impfzentren sowie Haus- und/oder Betriebsärzte. Insbesondere die mobilen Mitarbeiter in den Möbelspeditionen, die aufgrund ihres Berufes zwingend auf den Impfschutz angewiesen sind, kommen da möglicherweise nicht zum Zug. Hier muss dringend eine Lösung seitens der Bundesländer her, die im Grunde nur eine sofortige Berücksichtigung dieser Menschen in der Impfpriorisierung sein kann.“

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Hattersheim, 21. April 2021 – Wettbewerb auch bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie: Der Schutz der Menschen und der Erhalt der wirtschaftlichen Grundlagen für die inhabergeführten Unternehmen und den Mittelstand dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssen zusammen gedacht werden. Das fordert der Bundesverband Möbelspedition und Logistik anlässlich der virtuellen Sitzung seines Gesamtvorstandes am 21. April 2021.

Die Möbelspedition wird selbstverständlich ihren Teil dazu beitragen, das Leben für die Menschen sicher zu gestalten. Dazu nehmen die Unternehmen und die Beschäftigten auch Einschränkungen und Auflagen in Kauf. Einschränkungen und Auflagen müssen aber abgestimmt, nachvollziehbar und umsetzbar sein. Symbolische Maßnahmen, dauerhafter Lockdown, Zuschüsse und Kompensationszahlungen sind keine Lösung. Auch wenn in der aktuellen Phase Geld scheinbar keine Rolle mehr spielt: die Milliarden, die jetzt für Kurzarbeitergeld, für Zuschüsse und ergänzende soziale Leistungen gezahlt werden, müssen in der Zukunft wieder von irgendwem erwirtschaftet werden. Die Politik ist gefordert, auch die Chancen für unsere Gesellschaft in Zukunft zu sichern.

Nachdem die bisherigen Maßnahmen nicht zu dauerhaften Erfolgen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie geführt haben, ist es an der Zeit, neue Wege zu gehen. Nicht Abwarten, Restriktionen und Verbote haben Deutschland starkgemacht, sondern der Wettbewerb und Innovationen. Es muss deswegen jetzt darum gehen, mit einem Wettbewerb der Ideen innovative Lösungen zu finden, wie der Umgang der Menschen in Zukunft sicher gestaltet werden kann.

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. appelliert deswegen an die Bundesregierung, endlich, nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie, einen Krisenstab einzusetzen. Es ist überfällig, die Fachkenntnis der Ministerien und Spitzenbehörden, der Wissenschaft aller Disziplinen, der Medizin, der Wirtschaft, der Bildungsexperten, Zivilgesellschaft und die Erfahrungen der Bundesländer engmaschig zu vernetzen, den Austausch der Gruppen zu befördern, um Lösungen und Konzepte zu finden, um endlich den Kreislauf aus Auflagen und Einschränkungen, von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, durchbrechen zu können. Die Wirksamkeit der Konzepte muss wissenschaftlich begleitet werden, um bei neuen Erkenntnissen nachzujustieren.

Zukunft geht uns alle an!