Verkehrseinschränkungen in der Region Bozen im Jahr 2017

Nachfolgend finden Sie die Verkehrseinschränkungen (Fahrverbote) für die Region Bozen im Jahr 2017, die der AMÖ von italienischer Seite übersandt wurden.

Artikel 1

1.) Im Jahr 2017 dürfen in Italien Fahrzeuge und Fahrzeugkomplexe zur Güterbeförderung mit einem behördlich genehmigten Höchstladegewicht von mehr als 7,5 t, an den nachstehend angeführten Sonn- und Feiertagen bzw. anderen besonderen Tagen, auf den Straßen außerhalb der geschlossenen Ortschaften Südtirols sowie auf der Brennerautobahn nicht verkehren:

     a.) an allen Sonntagen im Januar, Februar, März, April, Mai, Oktober, November und Dezember von 09:00 Uhr bis 22:00 Uhr;
    b.) an allen Sonntagen im Juni, Juli, August und September von 07:00 Uhr bis 22:00   Uhr;
    c.) am 6. Januar von 09:00 bis 22:00 Uhr;
    d.) am 14. April von 14:00 bis 22:00 Uhr;
    e.) am 15. April von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr;
    f.) am 17. April von 09:00 bis 22:00 Uhr;
    g.) am 25. April von 09:00 bis 22:00 Uhr;
    h.) am 1. Mai von 09:00 bis 22:00 Uhr;
    i.) am 1. Juni von 16:00 bis 22:00 Uhr;
    j.) am 2. Juni von 08:00 bis 22:00 Uhr;
    k.) am 1. Juli von 08:00 bis 16:00 Uhr;
    l.) am 8. Juli von 08:00 bis 16:00 Uhr;
    m.) am 15. Juli von 08:00 bis 16:00 Uhr;
    n.) am 22. Juli von 08:00 bis 16:00 Uhr;
    o.) am 28. Juli von 16:00 bis 22:00 Uhr;
    p.) am 29 Juli von 08:00 bis 22:00 Uhr;
    q.) am 4. August von 14:00 bis 22:00 Uhr;
    r.) am 5. August von 08:00 bis 22:00 Uhr;
    s.) am 12. August von 08:00 bis 22:00 Uhr;
    t.) am 15. August von 08:00 bis 22:00 Uhr;
    u.) am 19. August von 08:00 bis 16:00 Uhr;
    v.) am 26. August von 08:00 bis 16:00 Uhr;
    w.) am 1. November von 09:00 bis 22:00 Uhr;
    x.) am 8. Dezember von 09:00 bis 22:00 Uhr;
    y.) am 23. Dezember von 08:00 bis 14:00 Uhr;
    z.) am 25. Dezember von 09:00 bis 22:00 Uhr;
    aa.) am 26. Dezember von 09:00 bis 22:00 Uhr;

 
2.) Für Fahrzeugkomplexe mit Zugmaschine und Sattelanhänger, bezieht sich genanntes Höchstladegewicht, wenn die Zugmaschine ohne Anhänger fährt, lediglich auf die Zugmaschine. Das Höchstladegewicht der Zugmaschine, wenn diese nicht geladen werden kann, entspricht der im Zulassungsschein angegebenen Tara. Besagte Einschränkung findet nicht Anwendung, wenn die Zugmaschine allein fährt und der Sattelanhänger vorher für die Fortsetzung des Warentransports auf Schiene abgegeben wurde. Die erfolgte Übergabe ist durch entsprechende Unterlagen zu belegen.

Artikel 2

1.) Für aus dem Ausland sowie aus Sardinien kommende Fahrzeuge, welche eine entsprechende Bescheinigung über den Beginn und das Ziel der Beförderung vorweisen können, wird der Beginn des Fahrverbots um vier Stunden nachverlegt. Lediglich den aus dem Ausland kommenden Fahrzeugen mit einem einzigen Fahrer ist es erlaubt – wenn die tägliche Ruhepause laut Bestimmungen der EG-Verordnung Nr. 165/2014 und nachfolgenden Veränderungen mit der hier besagten Nachverlegung zusammenfällt – nach Ablauf der Ruhepause, das Fahrverbot um vier Stunden zu verschieben.

2.) Für ins Ausland fahrende Fahrzeuge, welche entsprechende Unterlagen als Beweis für das Ziel des Frachtguts erbringen können, wird der Zeitpunkt vom Ende des Fahrverbots um zwei Stunden vorverlegt. Für die nach Sardinien fahrenden Fahr-zeuge, welche mit einer spezifischen Bescheinigung über das Fahrtziel ausgestattet sind, wird der Zeitpunkt vom Ende des Fahrverbotes um vier Stunden vorverlegt.

...

4.) Für in Sardinien verkehrende Fahrzeuge, welche vom italienischen Festland kommen und mit einschlägigen Bescheinigungen über den Herkunfts- bzw. Zielort der Fahrt ausgestattet sind, wird die Uhrzeit für den Beginn des Verbots um vier Stunden nachverlegt. Für Fahrzeugkomplexe mit Zugmaschine und Sattelanhänger gilt die Ausnahme für den Sattelanhänger auch wenn dieser nicht aus dem restlichen Teil des Staatsgebiets kommt. Zwecks Förderung des Kombiverkehrs gilt dieselbe Ausnahme auch für die in Sizilien verkehrenden Fahrzeuge und Fahrzeugkomplexe, welche aus dem restlichen Staatsgebiet kommen und dazu die Fähre benutzen, mit Ausnahme jener die über die Häfen von Reggio Calabria und Villa San Giovanni aus Kalabrien kommen, und mit einschlägigen Bescheinigungen als Nachweis über den Herkunftsort der Fahrt ausgestattet sind.

5.) Für die in Sardinien verkehrenden Fahrzeuge, die einen Hafen der Insel anfahren, um auf Fähren verfrachtet zu werden, die das restliche Staatsgebiet anfahren, für die in Sizilien verkehrenden Fahrzeuge, welche das restliche Staatsgebiet anfahren und dazu die Fähre benutzen, mit Ausnahme derjenigen, die über die Häfen von Reggio Calabria und Villa San Giovanni nach Kalabrien fahren, und für Kombitransporte, die Häfen anfahren, um die Seestrecken nach Art. 1 des Dekrets des Ministers für Verkehr vom 31. Januar 2007 i.g.F. zu befahren, welche in den Wirkungsbereich des Dekrets des Ministers für Verkehr und Schifffahrt vom 15. Februar 2001 (Kombiverkehr) fallen und die einschlägigen Bescheinigungen über das Fahrtziel und die Vormerkung oder den Reisetitel (Fahrkarte) für die Einschiffung als entsprechenden Nachweis mitführen, kommt das in Artikel 1 festgesetzte Fahrverbot nicht zur Anwendung.

6.) Zwecks Anwendung der vorstehenden Absätze, werden die aus dem Ausland, aus San Marino und aus dem Vatikanstadt kommenden oder dorthin fahrenden Fahrzeuge, jenen Fahrzeugen gleichgestellt, die aus dem italienischen Staatsgebiet kommen oder dorthin unterwegs sind.

 

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