Steuerliche Behandlung von Reisekosten ab 1. Januar 2018

Das Bundesministerium der Finanzen hat die aktuelle Übersicht der ab 1. Januar 2018 steuerlich zulässigen Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten für beruflich und betrieblich veranlasste Auslandsreisen veröffentlicht. In Europa gibt es Änderungen bei den pauschalen Sätzen für Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Mazedonien, Norwegen, Portugal. Ansonsten gibt es Änderungen auch bei den Sätzen für Kanada, Australien, Weißrussland und einer Zahl anderer Länder.

An den Bedingungen für die Pauschalen, die steuerfrei gewährt werden können, gibt es grundsätzlich keine Änderungen. Bei eintägigen Reisen in das Ausland ist der entsprechende Pauschbetrag des letzten Tätigkeitsortes im Ausland maßgebend. Bei der Anreise vom Inland in das Ausland oder vom Ausland in das Inland jeweils ohne Tätigwerden ist der entsprechende Pauschbetrag des Ortes maßgebend, der vor 24 Uhr Ortszeit erreicht wird. Bei der Abreise vom Ausland in das Inland oder vom Inland in das Ausland ist der entsprechende Pauschbetrag des letzten Tätigkeitsortes maßgebend.

Bei der Gestellung von Mahlzeiten durch den Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung durch einen Dritten ist die Verpflegungspauschale für ein Frühstück um 20 Prozent, für ein Mittag- oder Abendessen um jeweils 40 Prozent zu kürzen.

Hier finden Sie die Übersicht des Ministeriums über die ab dem 1. Januar 2018 geltenden Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten im Ausland.

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