Mindestlohn ab 1. Januar 2017

Der gesetzliche Mindestlohn wird zum 1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde erhöht. Das Kabinett hat eine entsprechende Verordnung beschlossen und folgt damit dem Beschluss der Mindestlohnkommission vom Juni. Deren Mitglieder hatten sich am 28. Juni 2016 einstimmig für eine Erhöhung um 34 Cent entschieden. Die Kommission hat sich bei ihrer Entscheidung nachlaufend an der Tarifentwicklung – also an den Branchen-Tarifabschlüssen der vergangenen 15 Monate – orientiert. Alle Unternehmen, die von der Entscheidung betroffen sind, sollten mit der Umsetzung zeitnah beginnen. Eine Änderung der Arbeitsverträge ist aufgrund der unmittelbaren Geltung des Mindestlohns nicht notwendig.

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