Lagerung von Umzugsgut in Containern und Wechselbrücken

Häufig treten Probleme auf, weil Umzugsgut in Wechselbrücken oder Containern auf dem Betriebshof eingelagert wird. Insbesondere in den Fällen, in denen eine transportbedingte Zwischenlagerung zu einer unvorhergesehenen Dauerlagerung führt, wird der Hausrat in vielen Fällen nicht in eine beheizte Lagerhalle umgelagert, sondern verbleibt an seinem Lagerplatz.

Lagergüter werden seitens der Versicherer in Lagerklimaklassen unterteilt. Die Einteilung in eine bestimmte Lagerklima-Kondition verdeutliche den Anspruch einer Ware an ihre Lageratmosphäre. Je nach Klassifizierung müssen für die Risikofaktoren Temperatur, Feuchte und Lüftung unterschiedliche Parameter eingestellt werden, um Qualitätsminderungen der Waren zu verhindern. Diese Eingruppierung kann sich auch auf den Versicherungsschutz auswirken.

Möbel sind in die Lagerklima-Kondition VI eingruppiert. Die Eigenfeuchtigkeit der Möbel führt, insbesondere wenn die Möbel mit Stretchfolie verpackt wurden, zu einer erheblichen Schimmelneigung der Güter. Lagerplätze, die keine Temperaturregulierung vorhalten, müssten gegebenenfalls gelüftet werden, um für die dauerhafte Lagerung von Umzugsgut geeignet zu sein. Bei Lagercontainern die unter freiem Himmel stehen und keine Temperaturregulierung oder regelmäßige Belüftung vorsehen, handelt es sich nicht um geeignete Dauer-Lagerplätze für Umzugsgut.

Eine Übersicht über die Lagerklima-Konditionen finden Sie unter folgendem Link: http://www.tis-gdv.de/tis/misc/lkk.htm .

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