AMÖ fordert Impfpriorisierung für Personal in den Möbelspeditionen

Hattersheim, 19. Mai 2021 – Mitarbeitende in den Möbelspeditionen haben bei ihrer praktischen Arbeit regelmäßige unvermeidbare und täglich wechselnde Kundenkontakte. Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. fordert deshalb, diese Menschen besser zu schützen und ihnen noch vor der bundesweiten Aufhebung der Impfreihenfolge einen bevorzugten Zugang zur Corona-Schutzimpfungen einzuräumen.

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. fordert, die Beschäftigten in den Möbelspeditionen unverzüglich bei der Impfpriorisierung zu berücksichtigen – und das noch vor der für den 7. Juni 2021 angekündigten Aufhebung der Impfreihenfolge. „Das Personal in den Möbelspeditionen kommt regelmäßig und täglich wechselnd in engen Kontakt mit anderen Menschen, für die sie ihre Dienstleistungen erbringen, ob nun bei einem Umzug oder einer Möbelauslieferung – Tätigkeiten, die definitiv nicht aus dem Home-Office erledigt werden können“, stellt AMÖ-Hauptgeschäftsführer Dierk Hochgesang fest. „Es muss deshalb umgehend sichergestellt werden, dass diese systemrelevanten Beschäftigen vom Staat bei der Ausübung ihrer Arbeit nicht nur unterstützt, sondern auch geschützt werden. Schnellstmöglich – noch vor der generellen Aufhebung der Impfpriorisierung!“ Für das Personal bedeute das einen schnellen, direkten und verlässlichen Zugang zu Impfterminen. Dabei sollten schnellstmöglich auch die Betriebsärzte in das Verfahren eingebunden werden.

„Die Impfkampagne des Bundes hat an Geschwindigkeit gewonnen. Jede Impfung zählt“, so Hochgesang. „Eine Öffnung der Termine für die breite Öffentlichkeit aber führt zugleich zu einem Ansturm an die Impfzentren sowie Haus- und/oder Betriebsärzte. Insbesondere die mobilen Mitarbeiter in den Möbelspeditionen, die aufgrund ihres Berufes zwingend auf den Impfschutz angewiesen sind, kommen da möglicherweise nicht zum Zug. Hier muss dringend eine Lösung seitens der Bundesländer her, die im Grunde nur eine sofortige Berücksichtigung dieser Menschen in der Impfpriorisierung sein kann.“

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