Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes beschlossen

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 25. November 2016 die vom Bundestag bereits beschlossenen Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz gebilligt. Ab April nächsten Jahres gilt eine Höchstüberlassungsdauer für Leiharbeitnehmer. Sie müssen dann nach 18 Monaten fest in einen Betrieb übernommen werden, wenn sie weiterhin dort arbeiten sollen. Andernfalls hat der Verleiher sie abzuziehen – es sei denn, die Tarifpartner einigen sich im Tarifvertrag auf eine längere Überlassung. Um zu verhindern, dass Leiharbeit missbräuchlich über Werkverträge verlängert wird, muss eine Arbeitnehmerüberlassung künftig offengelegt werden. Die Änderungen haben in der Möbelspedition insbesondere Auswirkung auf die Gestaltung der Kollegenhilfe. Durch das Gesetz wird die Abgrenzung von Arbeitnehmerüberlassung und Leutegestellung zukünftig erleichtert.

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